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Sa, 13.11.2010ViLa-Stiftung startet mit 37.000 EUR

Günter Nyhuis und Pastor Wilfried Scheuer

Günter Nyhuis und Pastor Wilfried Scheuer

Mit 37.000 EUR startet die ViLa-Stiftung der Ev.-luth. Kirchengemeinde Visbek-Langförden. Dieses Ergebnis gaben jetzt Günter Nyhuis und Pastor Wilfried Scheuer für den Stiftungsrat in der Visbeker Emmauskirche bekannt. Das Startkapital ist in der Zeit zwischen dem 3. und 31. Oktober angesammelt worden. Alle, die in dieser Zeit gestiftet haben, gehören zu den Gründungsmitgliedern der Stiftung.

 

"Wir sind von dem Ergebnis sehr erfreut", sagte Scheuer gestern. Er dankt allen Stiftern, "egal, welche Summe sie dazu gegeben haben". Der Grundstock von 10.000 EUR aus einer ersten Spende vor einigen Monaten sei nahezu vervierfacht worden. Ohne diesen Anstoß wäre es nicht möglich gewesen, die Gründung einer Stiftung anzumelden, so der Visbeker Pastor.

 

Die Summe von 37.000 EUR setzt sich aus 75 sehr unterschiedlichen Beträgen zusammen. "Hinter den Einzelbeiträgen stehen in der Regel Ehepaare oder Familien." Daraus ergebe sich die erfreuliche Tatsache, dass mehr als zehn Prozent der Gemeindeglieder dieses Vorhaben unterstützen, so Scheuer.

 

Die Stiftung hat den Zweck, die Arbeit der Ev.-luth. Kirchengemeinde Visbek-Langförden für die Zukunft finanziell und ideell mit abzusichern und ein Stück weit unabhängig von den zurzeit rückgängigen Zuweisungen aus Kirchensteuermitteln zu machen. Unterstützt werden sollen vor allem Angebote für Kinder, Jugendliche und Senioren, aber auch der Erhalt der beiden Kirchen in Visbek und Langförden. Der Stiftungsrat sieht sich durch die gute Resonanz in seinem Vorhaben bestätigt. "Für eine Gemeinde unserer Größe ist das ein guter Start", versichert Scheuer. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass auch in Zukunft Zustiftungen möglich und willkommen seien. "Wir werden weiter öffentlich dafür werben, dass Menschen die ViLa-Stifung unterstützen." Stiftungen werden steuerlich besonders begünstigt.

 

Dabei appelliert er an die Kreativität der Gemeindemitglieder. Familienfeste, Jubiläen, aber auch Testamente seien unter Umständen gute Gelegenheiten, ernsthaft über die Unterstützung der Stiftung nachzudenken. "Auf jeden Fall kann die Stiftungssumme nur größer werden", freut sich Scheuer, denn das Grundkapital werde nicht angetastet, sondern nur die Zinserträge. Je höher das Stiftungskapital sei, desto mehr könne an Zuschüssen für die Gemeindearbeit verteilt werden.

 

Für weitere Informationen stehen die Vorsitzenden des Stiftungsrates zur Verfügung: Pastor Scheuer (04445 2879) und Günter Nyhuis (Telefon 04447 8998).

 

Oldenburgische Volkszeitung 13.12.2010


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