Die Anfänge 1945 - Eine neue Kirchengemeinde entsteht

Die ersten Flüchtlinge treffen 1945 in Visbek ein
Die ersten Flüchtlinge treffen 1945 in Visbek ein

Die Vorgeschichte der Visbeker evangelischen Kirchengemeinde geht bis in das Jahr 1945 zurück. Bis dahin leben in der Gemeinde Visbek nur einige wenige evangelische Christen, die der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Vechta angehören.

 

Als in dem Kriegsgeschehen 1945 im Osten Deutschlands die Front von Osten her sich unseren Grenzen nähert und die Rote Armee soweit vorgedrungen ist, dass die Zivilbevölkerung in Gefahr gerät, in die Hände der Russen zu fallen, werden alle Einwohner aufgefordert, ihre Heimat zu verlassen und sich nach Westen abzusetzen.

 

Die Bevölkerung ganzer Ortschaften oder auch einzelner Ortsteile werden in Trecks zusammengestellt und nach Westen geschickt. Zu so einem Treck gehören Wagen mit Pferdegespann oder Trecker, aber auch sehr viele kleine Handwagen, die mit dem Notdürftigsten beladen sind. 

 

Somit kommen die ersten Flüchtlinge am 8. März 1945 in Visbek ein.  Als erste erreichen Visbek mit Pferd und Wagen die Familien Paul Neumann und Heinrich Zurhake.  Es kommen ganze Transporte aus Ost- und Westpreußen, dem Warthegau, Pommern und überwiegend aus Schlesien, einige auch aus Rumänien-Galizien.

 

Am Anfang des Jahres 1945 beginnt man, in Visbek erste evangelische Gottesdienste im Saal des Gasthofes Diekhaus zu feiern. Der erste Gottesdienst findet zu Pfingsten statt.

 

Die Situation verbessert sich aber, als im Herbst des Jahres die römisch-katholische Kirchengemeinde Visbek das Pfarrheim zur Abhaltung der Gottesdienste kostenlos zur Verfügung stellt.

 

 

 

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