Gemeindeteil Langförden

Katholische Volksschule Langförden
Katholische Volksschule Langförden

In den Anfangsjahren feiert die Gemeinde mit Superintendent Hannasky und Pfarrer Defner an je zwei Sonntagen im Monat Gottesdienste in einem Klassenraum der katholischen Volksschule. Hinzu kommt die Erteilung des Konfirmandenunterrichtes.

 

In Langförden geht man trotz vielfacher Bemühungen seitens der Kirchengemeinde erst im Jahre 1952 an den Bau einer evangelischen Schulklasse heran, die gleichzeitig auch für Zwecke des Gottesdienstes eingerichtet werden soll. Der Schulerweiterungsbau in Langförden kann am 7. Januar 1954 eingeweiht werden. Begleitet durch Gottes Wort und Gebet wird dabei auch die evangelische Schulklasse mit einem Gruppenraum in Gebrauch genommen. Die religiöse Weihe vollziehen für die evangelische Gemeinde Pfarrer Pawelke und für die katholische Gemeinde Pfarrer Overmeyer.

 

Für den sonntäglichen Gottesdienst werden die Schultische und Sonstiges auf den Flur gestellt. Ab dem 27. Februar 1955 verfügt der Gemeindeteil Langförden auch über ein eigenes Harmonium.

 

Im Sommer 1963 führt Pfarrer Pawelke erste Verhandlungen zum Erwerb eines Grundstücks von 1500 bis 2000 qm in der Nähe des neuen katholischen Friedhofs. Hier soll einmal ein kleines Gemeindezentrum mit einem gottesdienstlichen Raum (Mehrzweckraum) und einer Wohnung für die Jugendleiterin eingerichtet werden. Diese Bemühungen finden erst im Sommer 1967 ihren Abschluss. Während in Visbek nach der Fertigstellung des Jugendheimes alle räumlichen Notwendigkeiten vorhanden sind, fehlt in Langförden alles. Die Gottesdienste finden immer noch in der katholischen Volksschule statt.

 

Am 21. August 1965 besichtigt der Gemeindekirchenrat das in Aussicht gestellte Grundstück und am 21. Juni 1967 kann der Kaufvertrag mit dem katholischen Pfarramt in Langförden abgeschlossen werden. Der Bremer Architekt Dipl-Ing. Carsten Schröck legt am 27. Mai 1968 erste Ideenskizzen für ein Gemeindezentrum in Langförden vor, mit dessen Bau 1970 begonnen wird.

 

Im Mai 1971 kann das Richtfest des Gemeindezentrums begangen werden. Dieses Gemeindezentrum erhält in Zeltform einen Mehrzweckraum, eine große Diele sowie einen Gruppenraum. Alle drei Räume können miteinander verbunden werden. Das Gebäude hebt sich an zu einem Gottesdienstraum.

 

Das Gemeindezentrum in Langförden ist praktisch die erste evangelisch-lutherische Einrichtung in dieser Gemeinde.

 

Gemeindezentrum vor der Renovierung
Gemeindezentrum vor der Renovierung
Innenansicht vor der Renovierung
Innenansicht vor der Renovierung
Wandteppich von Annelie Machschefes
Wandteppich von Annelie Machschefes

Die Einweihung des Gemeindezentrums an der Pastor-Meistermann-Straße in Langförden findet am 28. Mai 1972 statt. Für viele Christen aus der Kirchengemeinde ist dies ein bewegender Tag. Im neuen Gemeindezentrum wird Kindergottesdienst angeboten sowie der bereits in Visbek bewährte "Kirchkaffee" eingeführt.

 

Am 10. Dezember 1972 überreicht der geschäftsführende Vorsitzende des oldenburgischen Gustav-Adolf-Werkes, Pfarrer Maaß aus Neuenkirchen, im Gottesdienst ein Abendmahlsgerät an das Gemeindezentrum Langförden.

 

Ein "schwedisches Doppelgewebe" der schwedischen Künstlerin Frau Annelie Machschefes, die auch die Wandteppiche für die Bartningsche Diasporakapelle in Visbek fertigte, schmückt die Stirnwand des Gottesdienstraumes in Langförden.

Innenansicht 1997
Innenansicht 1997
Innenansicht  2007
Innenansicht 2007

Zur Aktivierung des Gemeindelebens bildet sich um Pfarrer Scheuer, einige Kirchenälteste und Pfarrer Wolter (Gemeindeberater der Oldenburger Kirche) ein Arbeitskreis. Dieser im Januar 1996 neugegründete "Kirchentreff" plant Veranstaltungen und thematische Schwerpunkte für ein jeweiliges Kirchenjahr. Gleichzeitig arbeitet er gemeinsam mit dem Gemeindekirchenrat am Gemeindeaufbau und begleitet bauliche Maßnahmen.

 

Anmerkung:
Über den zur Visbeker Kirchengemeinde gehörenden Gemeindeteil Langförden stehen insbesondere aus den Gründungsjahren leider kaum oder nur wenige Unterlagen oder Aufzeichnungen zur Verfügung.

 

 

Im Jahre 2007 erfolgt eine grundlegende Renovierung. So wird ein Glockenturm errichtet, der Gottesdienstraum würdig gestaltet und die Außenanlagen ansprechend angelegt. Aus einem Gemeindezentrum wurde die Versöhnungskirche Langförden.

 

 

Versöhnungskirche Langförden
Versöhnungskirche Langförden
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